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EuropaKroatien ist für viele
autofahrenden Deutschen innerhalb von einem Tag
erreichbar. Auf einer Entfernung von etwa 300 km der
Süddeutschen Grenze findet man ein blaues Meer, bei
schönem Wetter. Ab Salzburg fährt man mit dem Auto am schnellsten über die Tauernautobahn bis Villach. Dort entscheidet es sich, ob man durch den Karawankentunnel über Slovenien nach Kroatien oder über die Italienische Mautstraße nach Triest fährt. Der Weg über Slovenien ist etwas kürzer; die Fahrzeit aber gleich weil die Verbindungsstraßen in Slovenien teilweise noch zweispurig sind. Außerdem braucht man da eine Maut-Vignette. Wenn man die Zwilling-Inseln Cres und Losinj als Reiseziel hat, fährt man sowohl ab Triest als auch ab dem Karawankentunnel in Richtung Rijeka. Wenn man ab Triest die Wegweiser
verfolgt oder aus dem Norden heranfährt, hat man bei
Rijeka zwei Möglichkeiten: Entweder man fährt über den
Ring bei Rijeka und verfolgt den Weg in Richtung Split,
oder man fährt über die Küstenstrasse (Kroatische
Rivièra) an Opatija, Lovran u.a. vorbei, nach Brestova,
von wo aus die Fähren nach Porozine, Insel Cres
abfahren. Entscheidet man sich für Brestova, dann muß
man in der Sommersaison mit schrittweisem Verkehr
rechnen. Weniger als 100 Meter nach dem
Ortsnameschild Osor (km-Stein 62) gibt es links eine
Abzweigung in Richtung Punta Kriza. Das Dorf liegt in
einer Entfernung von 12 km. Noch 3 km weiter findet man
den FKK-Campingplatz Baldarin. Die Straße ist
asphaltiert aber schmal, also Vorsicht auf den
Gegenverkehr und eventuell kurz ausweichen auf eine der
vielen Ausweichestellen. Die Geschwindigkeit soll da 40
km/h sein, aber leider halten nur wenige Fahrer die
Regeln ein, Neulinge müssen sich erst daran gewöhnen.
Am Ende der Strecke wird man aber belohnt, mit einem
malerischen und ruhigen Naturgebiet. Viele unserer
Besucher sind begeistert von diesem Paradies. Uvala Ul ist der Name der Bucht, die außergewöhnlich tief in ein Waldgebiet hineinreicht. Man erreicht diese, wenn man im Dörfchen Punta Kriza, gleich vor der kleinen weißen Kirche im Dorfskern, links abbiegt und die 900 Meter lange Straße hinunter fährt bis zum Meer. Weit und breit findet sich auf der Insel keine ähnliche Bucht, die man über eine Asphaltstraße erreichen kann: Ein frei zugängliches Meer, nur einige seitlich zurückgelegene Häuser. |